Frauen I: Nur ein Punkt gegen Gretesch

von am 16. März 2015 um 9:55Uhr geschrieben

Hier zunächst die Berichte von fupa.net

Gretesch Frauen mit 1:1 zufrieden

Remis in Andervenne

Mit dem gerechten 1:1 beim SV Heidekraut Andervenne waren die Regionalliga-Fußballerinnen der TSG Burg Gretesch nach intensiven 90 Minuten zufrieden.
Auf dem unebenen Platz kam kaum Spielfluss zustande, sodass die Partie durch viele Zweikämpfe geprägt war. Die Gastgeberinnen hatten zunächst mehr Spielanteile und gingen in Führung, doch die TSG glich mit einem Foulelfmeter noch vor der Pause aus. In der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften mit vielen langen Bällen agierten, aber keine nennenswerten Chancen zustande brachten.
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Elfer oder Freistoß? Das ist hier die Frage!

Linienrichter beim Andervenner 1:1-Unentschieden gegen Gretesch im Fokus

Erneut kein Sieg für die Regionalligafußballerinnen des SV Heidekraut Andervenne und wieder Ärger um eine Schiedsrichterentscheidung. Beim 1:1 gegen die TSG Burg Gretesch sorgte ein umstrittener Elfmeter für Aufregung.Eigentlich war die Situation in der 42. Minute entschieden. Nachdem Andervennes Torhüterin Marina Kueck einem Ball entgegengeeilt war und beim Klärungsversuch auch eine Gretescher Angreiferin berührt hatte, entschied Schiedsrichterin Ramona Goldenstein auf Freistoß an der Strafraumgrenze. Andervennes Mauer stellte sich auf, Goldenstein lief noch einmal zum Assistenten und zeigte plötzlich auf den Punkt. „Unglaublich! Der Linienrichter hatte nichts angezeigt, sondern wurde vom Publikum bedrängt“, ärgerte sich Trainer Gerd Leugers, für den das Foul „klar außerhalb war“.Greteschs Kim-Jessica Köhne kümmerte das nicht. Sie nutzte die Gelegenheit zum 1:1-Ausgleichstreffer, nachdem Andervennes Mareike Schröer zuvor zum 1:0 getroffen hatte (29.). „Die Entscheidung kam aus dem heiteren Himmel und hat uns aus dem Rhythmus gebracht“, wusste Leugers. Er sah kurz vor der Pause eine weitere Chance von Mareike Schröer, die sie aber ungenutzt ließ.

Nach der Pause passierte wenig, Andervenne blieb vor dem Tor harmlos. Nur Luisa Pelle tauchte einmal nennenswert vor dem Kasten auf. „Uns fehlt die Knipserin“, verwies Leugers. Freuen konnte er sich über eine funktionierende Defensivarbeit, die wenig zuließ. Nur beim Elfmeter war man machtlos. „Das war fast der erste Torschuss der Gäste“, schüttelte Leugers den Kopf.

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In Gretesch war man also zufrieden – bei den Spielerinnen, Trainern und Anhängern des SV Heidekraut war die Enttäuschung und der Ärger riesengroß – vor allem, da das Gegentor aus einem ungerechtfertigten Elfmeter resultierte und Burg Gretesch sich ansonsten keine wirklich nennenswerten Chancen erarbeitet hatte und der SV Heidekraut größtenteils das Spielgeschehen bestimmte. Am Ende bleibt also ein Punkt gegen den Abstieg und die Gewissheit, dass wir tatsächlich in der Vorbereitung gut gearbeitet haben. Das Tor erzielte Mareike Schröer in der 29. Minute nach langem Abschlag von Marina Kück. Nun heißt es volle Konzentration auf das 6-Punkte-Spiel nächste Woche in Meldorf.