Andervenne schlägt Bergedorf

von am 13. April 2015 um 14:51Uhr geschrieben

Der Jubel nach Abpfiff war riesengroß. 2:1 schlug man den Tabellenzeiten im Happiness Langnese Stadion. Die Bedingungen waren optimal – 15 Spielerinnen an Bord, bestes Fußballwetter und Lust, Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die Einstellung stimmte und mit einer offensiv ausgerichteten Aufstellung kam man schnell ins Spiel. Nach 17. Minuten erzielte Judith Mey das 1:0. Leider bekam man fast im Gegenzug das 1:1 nach einem Freistoß. Dennoch gab man nicht auf und merkte, dass in Bergedorf was zu holen ist. Theresa Schnier hatte die beste Stürmerin der Bergedorferinnen (19 Tore) fest im Griff, sodass diese auch selten gefährlich wurde. In den Schlussminuten setze Bergedorf noch einmal alles auf eine Karte. Durch einen Konter erzielte Mareike Schröer dann eiskalt in der 90. Minute das 2:1. Am Ende lag man sich in den Armen und war überglücklich, auswärts die ersten drei Punkte geholt zu haben. Durch das 0:0 von Meldorf und Ahlerstedt liegt man nun auf dem 10. Platz mit 3 Punkten Vorsprung  bei einem Spiel weniger.

Am nächsten Sonntag um 15 Uhr ist der SV Werder Bremen II zu Gast – mit einem Sieg könnte man sich ein wenig Luft im Abstiegskamp verschaffen.

Hier der Bericht von fupa.net:

Andervenne lebt noch

2:1-last-minute-Sieg beim FC Bergedorf

toba Hamburg. Drei Punkte mit denen niemand gerechnet hat – und die für die abstiegsbedrohten Andervenner noch überlebenswichtig werden könnten. Mit einem 2:1-Sieg in letzter Minute beim FC Bergedorf, Tabellenzweiter der Frauen-Regionalliga, verschafften sich die Emsländerinnen ein wenig Luft.

,,Wir haben ein Lebenszeichen abgegeben“, freute sich Trainer Gerd Leugers nach Spielschluss ungemein. Er sah bereits in der 17. Minute den Führungstreffer durch Judith Mey, der jedoch nur fünf Minuten später von Bergedorfs Vanessa Hamed zum 1:1 egalisierte wurde. ,,Trotzdem haben wir da gemerkt, dass wirklich etwas gehen kann“, erkannte Leugers viele Räume im Aufbauspiel für seine Mannschaft.

Besonders stark präsentierte sich Theresa Schnier, die Torjägerin Fabienne Stejskal ausstach. In der zweiten Halbzeit machte Bergedorf mehr Druck, hatte die beste Phase kurz nach der Pause. In der Schlussphase setzten die Hamburgerinnen alles auf eine Karte – und verloren. Mareike Schröer nutzte in der letzten Minute einen Konter zum umjubelten Siegtreffer. Trainer Leugers meinte: ,,Es ist wichtig, dass wir uns auch belohnt haben. Jetzt gilt es nachzulegen.“