Andervenne gewinnt sowohl in Biene als auch in Elbergen

von am 24. Oktober 2016 um 17:36Uhr geschrieben

steffen-ull-turban… leider nur jeweils eine Halbzeit. Dabei waren wohl beim Spiel in Biene die mangelnde Einstellung in der ersten Halbzeit und im Spiel in Elbergen die fehlende Puste in den letzten 20 Minuten und individuelle Klasse des Gegners entscheidend für die Niederlagen.
Am Freitag lieferte Heidekraut in Biene absolut katastrophale erste 45 Minuten hin und ging mit einem 0:5 Rückstand in die Pause. Schon während dieser Halbzeit und in der Pause fand Spielertrainer Steffen Ull deutliche Worte und in der 2. Halbzeit wurde dann eine ganz andere Präsens an den Tag gelegt. Bereits in der 46. Minute wurde diese Präsens mit einem Tor durch eben Steffen Ull belohnt. Wenig später stellte Biene die alte Tordifferenz wieder her, doch Andervenne sollte zumindest mit dem 2:6 aus Andervenner Sicht den Schlusspunkt setzen (wiederum durch Ull). Heidekraut kreirte auch noch weitere Torchancen, die aber nicht in Zahlbares ungemünzt werden konnten.
Ganz anders war das Spiel in Elbergen, wobei Heidekraut ihren ehemaligen Trainer aus der Veteranenkiste ausgrab und auf die Libero-Position aufstellte. Dabei wirkte es so als ob Martin Hennekes nie weg gewesen wäre und spielte über 90 Minuten einen souveränen Part. Lediglich in der Halbzeitpause und direkt nach dem Spiel hätte man vielleicht ein Sauerstoffzelt für Henne aufbauen können.
Von Beginn an kam Heidekraut gut in die Zweikämpfe und ließ hinten wenig zu. Die Torannäherungen der Elbergener waren zumeist relativ gefahrlose Fernschüsse. Und das beste war: Heidekraut ging mit seiner ersten richtigen Torszene mit 1:0 durch Moritz Mey in Front und konnte diese auch in die Halbzeit bringen. Das Tor wurde sehenswert herausgespielt.

Insgesamt war diese Halbzeit eine der besten Halbzeiten in dieser Saison. Einstellung und Kampf (auch für den Nebenmann) waren herausragend. In der ersten Halbzeit musste Spielertrainer Ull nach einem Zusammenprall blutverschmiert am Kopf den Platz verlassen. Nach kurzer Behandlung durch Fitnesscoach Stephan Röttger ging es in Dieter-Hoeneß-Marnier für Steffen mit Turban weiter. Nach dem Spiel musste er mit zwei Stichen genäht werden. Auch die ersten Minuten im zweiten Spielabschnitt waren ähnlich und Andervenne ließ wenig zu bis Heidekraut zum ersten mal dem Elbergener Toptorschützen zu viel Platz ließ und dieser eiskalt das 1:1 markiert. Zwischen der 70. – 80. Minute kam es dann zu einem kleinen Bruch und die Konzentration litt etwas unter dem kräftezehrenden Spiel was die Hausherren ausnutzen und plötzlich aus Allem ein Tor machten. So kam der Endstand von 4:1 für Elbergen zu Stande. Insgesamt ging der Sieg der SGE sicherlich aufgrund der größeren Spielanteile in Ordnung, fiel aber um ein bis zwei Tore zu hoch aus.
Wenn man die 1. Halbzeit in Biene ausklammert lässt sich auf die Vorstellungen am Wochenende durchaus aufbauen.
Wichtig wird es sein unter der Woche gut zu trainieren um am kommenden Wochenende in den Heimspielen gegen die Konkurrenten aus dem Tabellenkeller zu punkten.